Warum sie heute mein persönlich bevorzugter Weg zur Selbstverwahrung ist
Die Tangem Wallet ist eine Hardware-Wallet im Kartenformat, mit der Kryptowährungen offline und selbstverwahrt aufbewahrt werden können. Sie richtet sich an Nutzer, die ihre Coins selbst kontrollieren möchten, ohne mit klassischen Seed Phrases arbeiten zu müssen.
Im Vergleich zu klassischen Hardware-Wallets mit Seed Phrase setzt Tangem auf ein anderes Sicherheits- und Bedienkonzept.
Viele klassische Hardware-Wallets wie Ledger sichern den Zugriff über eine Seed Phrase, Tangem verfolgt stattdessen ein Mehrkarten-Backup ohne Seed Phrase.
Wie alles begann – und warum ich überhaupt eine neue Wallet gesucht habe
Ich erinnere mich noch gut an den Moment, in dem mir wirklich klar wurde, was Self-Custody bedeutet.
Ich saß abends vor dem Laptop, habe meine Coins überprüft und nebenbei einen Krypto-Podcast gehört. Irgendwann fiel dieser Satz, den wahrscheinlich jeder Krypto-Investor kennt:
„Not your keys, not your coins.“
Theoretisch hatte ich das längst verstanden.
Praktisch lagen damals aber noch Teile meiner Coins auf zentralen Börsen – bequem, aber eben nicht wirklich sicher.
Je mehr ich mich mit Hacks, Insolvenzen und eingefrorenen Konten beschäftigt habe, desto klarer wurde mir:
Ich brauche eine Lösung, bei der ich die Kontrolle wirklich selbst habe. Und sie sollte nicht nur sicher sein, sondern auch im Alltag funktionieren.
Mein erster Schritt: verschiedene Hardware-Wallets testen
Ich habe mir in den letzten Jahren einige Hardware-Wallets angeschaut und ausprobiert:
- klobige Geräte, die wie USB-Sticks wirken
- Wallets, die jedes Mal per Kabel angeschlossen werden müssen
- Setups, die schon beim Einrichten unnötig kompliziert sind
Ehrlich gesagt hatte ich oft das Gefühl, dass viele dieser Lösungen eher für technisch sehr versierte Nutzer gebaut wurden.
Für Menschen, die einfach nur ihre Coins sicher verwahren wollen, fühlte sich das oft unnötig umständlich an.
Genau deshalb war ich neugierig, als ich das erste Mal von Tangem gehört habe – einer Hardware-Wallet im Kartenformat, die man tatsächlich überall mitnehmen kann.
Meine Erfahrung mit der Tangem Hardware-Wallet im Alltag
Nachdem ich die Tangem Wallet bestellt hatte, war mein erster Eindruck sehr klar:
minimalistisch, kompakt und angenehm unaufgeregt.
Einrichtung in wenigen Minuten
Es gibt keine 24 Wörter, die man aufschreiben und verstecken muss.
Kein Kabel, kein zusätzlicher Computer, keine komplizierte Software.
Der Ablauf war simpel:
- App installieren
- Karte ans Smartphone halten
- Wallet erstellen
- fertig
Das war für mich tatsächlich ein kleiner Aha-Moment, weil es so reibungslos funktioniert hat.
Verarbeitung und Alltagseindruck
Die Karte wirkt hochwertig und stabil, obwohl sie sehr dünn ist.
Dass hier ein EAL6+ zertifizierter Sicherheitschip verbaut ist, hat mir zusätzlich Vertrauen gegeben – das ist ein Sicherheitsniveau, das man auch aus dem Banken- und Behördenbereich kennt.
Im Alltag nutze ich die Tangem-Karte im Prinzip wie eine Bankkarte:
kurz ans Smartphone halten, entsperren, senden oder empfangen und wieder wegstecken.
Mehr braucht es nicht.
Ich habe die Karte inzwischen sogar auf Reisen dabei. Kein Kabel, kein Zusatzgerät – das macht sie für mich sehr alltagstauglich.
Sicherheit der Tangem Wallet – der wichtigste Punkt für mich
Eine der häufigsten Fragen, die ich bekomme, lautet:
„Ist eine Wallet ohne Seed Phrase wirklich sicher?“
Aus meiner Sicht: ja.
Vor allem aus zwei Gründen.
Der Private Key wird im Secure-Element-Chip erzeugt und verlässt diesen nie. Er wird weder angezeigt noch irgendwo gespeichert.
Zusätzlich bietet Tangem die Möglichkeit, mehrere Karten als Backup zu nutzen.
Ich verwende zum Beispiel ein Mehrkarten-Set:
- eine Karte für den Alltag
- eine Karte sicher zuhause
- eine weitere an einem getrennten Ort
Geht eine Karte verloren, bleibt der Zugriff erhalten.
Das empfinde ich als deutlich entspannter als den Umgang mit einer klassischen Seed Phrase.
Für wen Tangem gut passt – und für wen eher nicht
- Tangem eignet sich besonders für Einsteiger, langfristige Holder und alle, die Selbstverwahrung wollen, ohne sich tief mit Technik zu beschäftigen.
- Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die sehr komplexe DeFi-Setups nutzen oder maximale manuelle Kontrolle erwarten.
Warum ich Tangem heute weiterempfehle
Ich empfehle die Tangem Wallet inzwischen regelmäßig weiter – nicht, weil sie perfekt ist, sondern weil sie für viele Menschen gut passt.
Aus meiner Sicht sprechen vor allem drei Dinge dafür:
- sie ist einfach zu nutzen
- sie bietet ein hohes Sicherheitsniveau
- sie nimmt viel Stress aus dem Thema Self-Custody
Gerade für Einsteiger oder für Menschen, die ihre Coins langfristig halten wollen, ist das eine sehr angenehme Kombination.
Meine Einschätzung basiert auf meiner eigenen Nutzung und Erfahrung, nicht auf Vorgaben des Herstellers.
Meine persönliche Empfehlung
Wenn du deine Kryptowährungen selbst kontrollieren willst,
ohne dich durch komplizierte Technik zu kämpfen oder ständig Angst vor Fehlern zu haben,
ist die Tangem Wallet aus meiner Erfahrung eine sehr solide Lösung.
Wenn du dir die Wallet selbst ansehen möchtest, empfehle ich, direkt beim Hersteller zu starten.
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Fazit
Ich habe in den letzten Jahren viele Wallets gesehen und genutzt.
Nur wenige schaffen es, Sicherheit, Kontrolle und Alltagstauglichkeit so ruhig zu verbinden.
Mit Tangem habe ich zum ersten Mal das Gefühl gehabt, dass Self-Custody nicht kompliziert sein muss.
Wenn du Sicherheit willst, aber keine technische Spielerei suchst, könnte diese Wallet gut zu dir passen.
Pro und contra
Tangem Wallet – Vorteile
- Sehr einfache Einrichtung ohne klassische Seed Phrase
- Nutzung direkt über das Smartphone per NFC
- Private Key verlässt den Sicherheitschip zu keinem Zeitpunkt
- Mehrere Karten können als Backup genutzt werden
- Kein Kabel, kein zusätzliches Gerät nötig
- Gut geeignet für Einsteiger und langfristige Holder
Tangem Wallet – Nachteile
- Vollständig vom Smartphone abhängig
- Weniger Einstellungs- und Kontrollmöglichkeiten für erfahrene Nutzer
- Seedless-Konzept ist für manche Krypto-Veteranen ungewohnt
- Eingeschränkt geeignet für komplexe DeFi-Anwendungen
- Keine Nutzung ohne physische Karte möglich
- Verlust aller Karten führt zum vollständigen Verlust der Coins
Wenn du wissen möchtest, wie die Einrichtung konkret abläuft, habe ich hier meine Schritt-für-Schritt-Anleitung festgehalten:
👉 Tangem Karte einrichten – meine Anleitung aus der Praxis