10 grössten Hack in der Kryptowelt

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Hinweis: Keine Finanzberatung. Die Inhalte dienen ausschließlich der persönlichen Einordnung.

Einleitung

Die Kryptoindustrie wächst rasant – und damit auch die Zahl spektakulärer Hacks. Milliardenbeträge wurden in den letzten Jahren gestohlen, oft durch Sicherheitslücken, Social Engineering oder einfache Fahrlässigkeit.
In diesem Artikel zeige ich dir die 10 größten Kryptogramm-Hacks aller Zeiten, was genau passiert ist und wie du dich heute besser schützen kannst.


1. Ronin Bridge Hack (Axie Infinity) – ca. 620 Mio. USD

2022 wurde die Ronin-Sidechain von Axie Infinity Opfer eines der größten Hacks in der Krypto-Geschichte. Die Hacker kompromittierten mehrere Validator-Keys und überwiesen sich über 620 Millionen US-Dollar.
Grund: Zentralisierung der Validatoren & Social Engineering.


2. Poly Network Hack – 611 Mio. USD

2021 nutzte ein Angreifer eine Schwachstelle im Smart-Contract des Poly Networks aus.
Überraschend: Der Hacker gab später fast alle Gelder zurück.
Grund: Fehlerhafte Zugriffskontrolle.


3. FTX Hack (nach Zusammenbruch) – ca. 477 Mio. USD

Kurz nach der Insolvenz von FTX wurden Wallets im großen Stil geleert.
Bis heute ist nicht vollständig geklärt, ob es ein Insider war.
Grund: Interner Angriff / kompromittierte Schlüssel.


4. Coincheck Hack – 534 Mio. USD

2018 wurde die japanische Börse Coincheck gehackt und verlor riesige Mengen NEM-Token.
Grund: Hot-Wallets ohne Multi-Sig.


5. Mt. Gox – 460 Mio. USD

Der legendärste Hack der Kryptogeschichte.
2014 verlor die damals größte Bitcoin-Börse rund 850.000 BTC (damals 460 Mio. USD, heute Milliarden).
Grund: Jahre-lange Sicherheitslücken & Insider-Diebstahl.


6. Binance Hack – 570 Mio. USD (BNB Bridge)

2022 wurde die Binance Smart Chain Bridge manipuliert, wodurch über 2 Mio. BNB generiert wurden.
Grund: Schwachstelle im Proof-of-Stake Validationsprozess.


7. Wormhole Bridge Hack – 326 Mio. USD

Eine der größten Attacken auf Solana.
Grund: Fehlen einer Signatur-Validierung.


8. BitMart Hack – 196 Mio. USD

2021 kompromittierten Hacker private Schlüssel zu Hot Wallets.
Grund: Zugangsdaten-Leak.


9. KuCoin Hack – 275 Mio. USD

Bei KuCoin drangen Hacker in Hot-Wallets ein und verschoben Tokens im Wert von 275 Mio. USD.
Grund: Gestohlene Private Keys.


10. Euler Finance Hack – 197 Mio. USD

Ein DeFi-Protokoll, das durch eine Flashloan-Attacke kompromittiert wurde.
Grund: Fehler in der Logik des Liquiditätssystems.


Was können Anleger aus diesen Hacks lernen?

1. Nutze Hardware-Wallets

“Not your keys, not your coins.”
Empfehlung:

Hier zum grossen Vergleich der besten Hardware Wallets

2. Sei vorsichtig mit Bridges & Sidechains

Viele der größten Hacks passieren über Cross-Chain-Brücken (Verbindungen, mit denen Kryptowährungen zwischen verschiedenen Blockchains übertragen werden).
Bridges sind technisch komplex und bündeln viel Kapital an einer Stelle.
Ich nutze sie nur, wenn es wirklich nötig ist, und halte dort so wenig Kapital wie möglich.


3. Nutze nur geprüfte Börsen

Beliebte sichere Anbieter:

  • Binance
  • Kraken
  • Bitpanda
  • Coinbase (Die große Börse) (Werbung)
  • Bison (Einsteigerfreundlich, von der Börse in Stuttgart) (Werbung)
  • CoinEX (Viele kleine Coins) (Werbung)
  • MexC

4. Halte dich an grundlegende Cyber-Security-Regeln

– 2FA aktivieren
– Keine Screenshots von Seed-Phrases
– Seed-Phrase offline lagern
– Phishing-Mails vermeiden


Fazit – Krypto bleibt Chance und Risiko

Krypto bietet enorme Chancen – aber nur für diejenigen, die ihre Sicherheit ernst nehmen. Die Hacks der letzten Jahre zeigen vor allem eines:
Je mehr Wert im Krypto-Ökosystem steckt, desto attraktiver wird es für Angreifer.

Mit der richtigen Strategie, guter Vorsicht und sicherer Wallet-Lagerung kannst du dich effektiv schützen.


Die 10 größten Hacks in der Kryptowelt – häufige Fragen

Was zählt in deinem Artikel als „größter Hack“? In der Regel meint „größter Hack“ entweder den höchsten Schaden in US-Dollar oder den größten Einfluss auf den Markt (Vertrauen, Regulierung, Folgewirkungen). Beides kann auseinandergehen – deshalb lohnt sich der Blick auf Kontext, nicht nur auf die Summe.
Waren das alles „Hacks“ im technischen Sinn? Nicht immer. In der Kryptowelt werden auch Betrug, Insider-Diebstahl oder schlechte Verwahrung oft als „Hack“ bezeichnet. Technisch ist das aber ein Unterschied – und genau diese Unterscheidung hilft, die richtigen Lehren zu ziehen.
Wo passieren die größten Schäden am häufigsten: Börsen oder DeFi? Beides kommt vor, aber aus unterschiedlichen Gründen. Bei Börsen geht es oft um zentrale Angriffsflächen (Hot Wallets, interne Prozesse). Bei DeFi sind es häufiger Smart-Contract-Fehler, Manipulationen oder Designprobleme. Entscheidend ist: Wo liegt das Risiko – beim Betreiber oder im Code?
Warum reagieren Kryptomärkte nach großen Hacks oft so heftig? Weil Vertrauen und Liquidität sehr schnell kippen können. Ein großer Vorfall erzeugt Unsicherheit („Wer ist als Nächstes dran?“), führt zu Abhebungen und manchmal zu Kettenreaktionen – besonders, wenn viele Nutzer Gelder zentral lagern.
Heißt das: „Krypto ist unsicher“? Nicht pauschal. Unsicher wird es häufig dort, wo Verwahrung, Prozesse oder Code nicht sauber sind. Der Unterschied liegt weniger in „Krypto“ an sich, sondern darin, ob du Risikoquellen erkennst: zentrale Verwahrung, mangelnde Transparenz, zu viel Hebel, unklare Verantwortlichkeiten.
Wie kann ich mein Risiko als normaler Nutzer am stärksten reduzieren? Für mich sind es drei Basics: (1) nur so viel auf Börsen lassen, wie du kurzfristig brauchst, (2) starke Kontosicherung (Passwortmanager, 2FA, keine SMS-2FA), (3) bei eigener Verwahrung: Backup-Routine, ruhige Einrichtung, kein Zeitdruck. Viele Verluste passieren nicht „durch Hacker“, sondern durch Eile und Unachtsamkeit.
Was mache ich, wenn eine Börse/Plattform gehackt wurde und ich betroffen bin? Erst Ruhe reinbringen, dann systematisch: Konto sichern (Passwort, 2FA, E-Mail), Auszahlungsstatus prüfen, Belege sichern (Screenshots/Transaktions-IDs), offizielle Infos verfolgen, ggf. Anzeige erstatten. Und: nicht auf „Support-DMs“ reinfallen – nach Hacks werden Phishing-Angriffe oft schlimmer als der Hack selbst.
Gibt es so etwas wie „Versicherung“ oder Schutz bei Krypto-Hacks? Manchmal – aber sehr unterschiedlich. Manche Anbieter haben Sicherheitsfonds oder Versicherungen, oft mit Bedingungen und Grenzen. Bei DeFi gibt es teils Cover-Produkte, aber auch dort gilt: Das ersetzt keine Risikoprüfung. Für die eigene Entscheidung zählt am Ende: Was ist realistisch abgesichert – und was nicht?

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Wolfgang – Gründer von GeldBewusstLeben.de
Über den Autor: Wolfgang

Wolfgang ist Gründer von GeldBewusstLeben.de und schreibt über Geldbewusstsein, langfristiges Denken, Selbstverantwortung und einen realistischen Umgang mit Finanzen – unabhängig, ruhig und ohne leere Versprechen.